Der Ablauf im Forsthaus Hundherum
Eine gute Betreuung beginnt für uns nicht am ersten Betreuungstag,
sondern mit einem guten Gefühl auf beiden Seiten.
Deshalb legen wir großen Wert auf ein persönliches Kennenlernen
und einen klaren, transparenten Ablauf.
1. Kennenlernen
(ohne Hund)
Das erste Kennenlernen ist für uns ein wichtiger Schritt, um sich gegenseitig ein erstes Bild zu machen. Dieser Termin findet ohne Hund statt und gibt Ihnen die Möglichkeit, mich, das Forsthaus Hundherum, unser Betreuungskonzept, die Räumlichkeiten und das Grundstück kennenzulernen.
Dabei geht es vor allem darum, sich alles in Ruhe anzuschauen und ein Gefühl für den Ort und unsere Arbeitsweise zu bekommen. Sie können sehen, wie die Hunde hier untergebracht sind, wie wir arbeiten und ob sich die Betreuung im Forsthaus Hundherum für Sie und Ihren Hund grundsätzlich stimmig anfühlt.
Selbstverständlich ist in diesem Rahmen auch Raum für Fragen und einen offenen Austausch.
2. Probetag/Probezeit
Wenn das Kennenlernen für beide Seiten stimmig ist, folgt ein Probetag bzw. eine Probezeit ohne Besitzer. Ihr Hund verbringt dabei einen kompletten Tag in unserer Hundetagesstätte.
Wir nehmen uns für jeden Neuzugang bewusst Zeit. Der Hund lernt zunächst in Ruhe das Grundstück und die Räumlichkeiten kennen und wird anschließend Schritt für Schritt an den Alltag und die Gruppe herangeführt.
In dieser Zeit beobachten wir, wie der Hund mit der Gruppenhaltung zurechtkommt, wie er anderen Hunden begegnet und wie die Zusammenarbeit mit uns funktioniert.
Entscheidung & Start
Im Anschluss an den Probetag geben wir eine erste fachliche Einschätzung, wie wir den Hund erlebt haben. Dabei schauen wir, wie er mit der Gruppenhaltung, dem Alltag und den Abläufen zurechtkommt und ob wir uns grundsätzlich eine weitere Betreuung vorstellen können.
Uns ist bewusst, dass ein einzelner Probetag immer nur einen ersten Eindruck vermitteln kann. In vielen Fällen handelt es sich daher eher um eine Probezeit, in der wir den Hund über mehrere Besuche hinweg weiter kennenlernen. Manche Hunde finden sehr schnell in die Gruppe und fühlen sich von Beginn an wohl, andere benötigen einen ruhigeren, langsameren Start. Und es gibt Hunde, bei denen wir uns Zeit nehmen, um genau zu beobachten, ob und wie sie in unser Gruppenkonzept passen.
Die Häufigkeit der Betreuung richtet sich in erster Linie nach dem Bedarf der Hundehalterinnen und Hundehalter. Ob ein Hund einmal oder mehrmals pro Woche, in größeren Abständen oder mindestens einmal im Monat zu uns kommt, wird individuell vereinbart.
Ist kein fester Betreuungstag gewünscht, achten wir besonders darauf, in welcher Gruppe der Hund am besten aufgehoben ist und wie er sich gut in den bestehenden Alltag integrieren lässt.
Gerade bei Junghunden gestalten wir den Einstieg häufig als behutsame Eingewöhnungsphase. In dieser Zeit verbringen die Hunde zunächst kürzere Tage bei uns und werden oft schon gegen Mittag abgeholt. Dauer und Ablauf dieser Phase legen wir individuell fest, um Überforderung zu vermeiden und positive Erfahrungen aufzubauen.
Uns ist es wichtig, dass neue Hunde gut in die bestehende Gruppe passen. Daher behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer Einschätzung über einen gewissen Zeitraum zu entscheiden, ob und in welcher Form eine Betreuung langfristig möglich ist. Zudem achten wir bewusst auf eine ausgewogene Alters- und Charakterstruktur, damit stabile Gruppen entstehen, in denen sich alle Hunde wohlfühlen können.

